Offenen Auges.


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Ulmer Innenstadt.

Ich will mich nicht beschweren. Ulm war im II. Weltkrieg in Schutt und Asche gelegt worden und es bedurfte eines Neuaufbaus. Leider sind viele der Neubauten im 50er Stil gebaut worden, aber die Neubauten der 80er und 90er sind auch kein architektonisches Highlight: Historisierende Betonfassaden, die Tradition lügen und anderswo monströses Weltstadt-Gehabe, das nicht in dieses Provinznest passt. Ein besonderer Stachel im Fleisch mag das Stadthaus auf dem Münsterplatz sein, das fern jeglicher Harmonie den Blick auf das Ulmer Münster versperrt. Und im Fischerviertel eine Glaspyramide und seelenlose Betongitter. Nein, ich möchte kein Disneyland, aber irgendwie müssen in dieser Stadt den Architekten die Gäule durchgegangen sein. Aber die Ulmer wollten ja schon immer hoch hinaus und zeigen, was sie können und besitzen.

Aufnahmedatum

29.3.2016